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       Center for Metropolitan Studies (CMS)

 
 

Historisches Archiv zum Tourismus (HAT) 

 
 

Info-Seite (2)

 


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Das HAT bewahrt tourismushistorisches Material für die Nachwelt und macht es für die Forschung und Lehre, sowie für Medien, Touristik und das Ausstellungswesen zugänglich. Besuch nur nach Vereinbarung. Visits by appointment only.  

 

Kontaktdaten - Portrait - Medienstimmen Kooperationspartner 

 

  HAT R. 17   HAT R. 04  

 

Kontaktdaten:  

 

Wiss. Leitung: Prof. Dr. Hasso Spode (z.Z. außer Dienst); wiss. Mitarbeit: PD Dr. Gerlinde Irmscher 

 

Lenkungsgremium: Prof. Dr. Dorothee Brantz (Vors.); Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel; Prof. Dr. Hasso Spode; Prof. Dr. Heike Weber;

 

Sekretariat: Daniela Nickel (App. 28402)  

 

Anschrift: TU Berlin, HAT, Hardenbergstr. 16-18 (HBS6), D-10623 Berlin (Raum 1.01)

 

Email: hat (a) hist-soz de 

 

Tel: App. 28329  (nur TU-intern, ansonsten bitte Email)

 

01/22:  (c) HAT

Das Archiv ist zur Zeit nicht zugänglich 

Grund: Bauschäden und fehlende Personmalmittel

Emailanfragen weiterhin möglich

Benutzungszeiten sind leider eng bemessen. Keine festen Öffnungszeiten: Besuchstermine nur nach Vereinbarung und zwar nur per Email. Terminvorschläge unserseits bitten wir zeitnah per Email zu bestätigen, sonst verfällt der Termin (s. unten). 

 

 


 

Das HAT widmet sich der Sammlung von historischen Materialien, die für die interdisziplinäre Reise- und Tourismusforschung von Bedeutung sind. Damit nimmt es ein Projekt von Prof. Dr. Robert Glücksmann auf, der 1929 in Berlin das weltweit erste wissenschaftliche "Forschungsinstitut für den Fremdenverkehr", nebst einem Archiv, ins Leben gerufen hatte.

HAT R. 01    HAT R. 01    HAT R. 01

     (c) HAT

 

Bestand:

 

Insgesamt umfasst der Bestand rund 0,7 Regalkilometer. Das HAT stellt damit die weltweit größte archivische Sammlung dieser Art dar. 

  • Einen großen Teil machen Prospekte und andere Werbematerialien aus - Zeugnisse der Massenkultur, die andernorts wenig gesammelt werden. Sie sind geordnet abgelegt, aber nicht mit EDV erfasst (lediglich die Sammelsignaturen).

  • In der Hauptdatenbank sind z.Z. über 13.000 Buch- und Zeitschriftentitel erfasst. Darunter rund 5.000 Reiseführer (ca. 250 Baedeker, 500 Polyglott, 300 Grieben etc.), 1000 geschichtswissenschaftliche Arbeiten, 1300 tourismuswissenschaftliche Studien, 1000 Reiseberichte sowie Länderkunden, schöngeistige Literatur, Verkehrswissenschaftliches, 1100 Bildbände und 1300 Statistiken, z.B. die komplette Reiseanalyse. 

  • Hinzu kommt die umfangreiche Zeitschriftensammlung von über 250 Titeln (ca. 5.000 Bände). 

  • Auch Plakate und Karten werden gesammelt, sind allerdings nur teilweise erfasst und zugänglich. 

 

Die Gesamtzahl der Druckstücke beträgt wahrscheinlich über 70.000. Hinzu kommen Sammelablagen: neben den Prospekten Konvolute mit meist noch unerschlossenen Materialien, wie private Fotoalben, Tagebücher, Tonbänder, Videos und Akten. Der zeitliche Schwerpunkt liegt im 19. und 20. Jahrhundert; es findet sich aber auch Reiseliteratur seit dem 17. Jahrhundert. Der räumliche Schwerpunkt liegt im deutschsprachigen Mitteleuropa, die Sammlung umfasst jedoch alle Kontinente; für einige Bereiche kann sie auch der Regionalgeschichte dienlich sein.

 

Der Bestand an Büchern und Prospekten ist offen und systematisch aufgestellt, um die Suche auch direkt am Regal zu ermöglichen. Die Aufstellung des Buchbestands erfolgt dabei nach dem Sach- bzw. Ortsprinzip (Pertinenzen); Reiseführerreihen sind jedoch gesondert zusammenhängend aufgestellt (siehe Liste der Signaturen). Der Zeitschriftenbestand ist sukzessorisch aufgestellt. Er ist nahezu vollständig in der Datenbank erfasst, der Buchbestand derzeit zu gut vier Fünftel. Plakate und Karten sind in Sonderdateien aufgenommen. Die EDV-Recherche erfolgt in einem stationären Datenbanksystem (LITTY v3); Auszüge (als PDF) und die komplette Datenbank (in verschiedenen Formaten)  finden Sie auf der Katalog-SeiteDie umfangreiche Prospektsammlung (> 50 000 Stücke) ist wohlgeordnet nach den Ländersignaturen aufgestellt, aber nicht einzeln inventarisiert (REPR/PRO). Hinzukommen teilweise oder gänzlich unerschlossene Sonderbestände, insbesondere aus dem Nachlass des einstigen DZT-Direktors Schwarzenstein (REPR/FFS). Noch nicht erschlossen sind zudem etliche Karten und Plakate.

 

Kurzinfo zum Ausdrucken: hier HAT R. KG 10  (c) Schwartz

 

Nutzung:

 

Die Bestände werden vor allem von WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland ausgewertet; daneben sind es Journalisten, Touristiker und Studierende, die die Materialien einsehen oder Anfragen stellen. Das Arbeiten im HAT ist ungewöhnlich unkompliziert. Allerdings: Eine Ausleihe ist nicht möglich. Auch Fotokopien sind aus Bestandsschutzgründen nicht möglich. Sollen Bilder eingescannt werden, wird dies von uns gemacht (kostenpflichtig). Im Unterschied zu vielen anderen Archiven sind jedoch fotographische Aufnahmen erlaubt; wir empfehlen daher, eine geeignete Kamera (bzw. Smartphone) mitzubringen, mit der sich problemlos Archivalien für die Auswertung speichern lassen. 

 

Eine Ausnahme vom Ausleihverbot wird für Ausstellungen gemacht. So wird Archivgut für deutsche und ausländische Museen zur Verfügung gestellt; hervorgehoben seien "Endlich Urlaub" im Haus der Geschichte in Bonn, die internationale Schau "Deutschland und Skandinavien", die Jubiläumsausstellung "50 Jahre Bundesrepublik Deutschland", die deutsch-norwegische Ausstellung "Nordlandreise", die Schau "Der Jules-Verne-Code" im Berliner Kommunikationsmuseum, die Wanderausstellung "Reif für die Insel" des Westfälischen Industriemuseums, die Schau "Purer Luxus" in Leipzig, die Israel-Ausstellung "Das gelobte Land der Moderne" in Rostock und die Jubiläumsausstellung "Unvollendete Metropole" in Berlin.

 

Preise: Für Zwecke der Forschung ist die Archivnutzung am Standard-Öffnungstag (s.u.) kostenfrei, an anderen Tagen

Es wird ein moderater Kostenbeitrag in Form einer Aufwandsentschädigung in Rechnung gestellt. Für alle andere Dienstleistungen (Lizenzen, Leihgaben, Recherchen, Scans etc.) wird grundsätzlich eine solche Bearbeitungsgebühr erhoben.

Von Publikationen (Aufsätze, Abschlussarbeiten, Bücher, Kataloge, Zeitungsartikel etc.), in die HAT-Materialien eingeflossen sind, ist unentgeltlich und unaufgefordert ein gedrucktes Belegexemplar an das HAT abzugeben (Vertragsmuster hier) .

 

Bitte beachten:

Die Archivnutzung bleibt aufgrund von Personalengpässen eingeschränkt. Der Standard-Öffnungstag ist Di.; Do. und Fr. grundsätzlich geschlossen. Telefonische Terminvergabe ist leider nicht möglich; der Termin wird von uns per Email zugeteilt. Wir bitten, den Termin dann zeitnah per Email zu bestätigen; andernfalls verfällt er. No-show: kein neuer Termin. 

Anmeldung an der Pförtnerloge. Taschen dürfen nicht in die Archivräume im Keller mitgenommen werden.

 

Tektonik und Förderung:

Den Grundstock des HAT bilden die großen tourismushistorischen Sammlungen von Friedrich Burger (DRV), Franz F. Schwarzenstein (DZT) und Walter Kahn (Scharnow-Reisen). Der Aufbau der Bestände wurde durch Sondermittel der FU Berlin sowie durch finanzielle Zuwendungen und größere Sachspenden folgender Unternehmen bzw. Institutionen ermöglicht: 
ITS International Tourist Services (Rewe); BFR Berliner Flugring; DER Deutsches Reisebüro; Reisedienst von Maur, FVW International, FUR Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen; Kunstbibliothek Berlin, WorldTourismDirectory; Europäische Reiseversicherung; ADAC, DRV Deutscher Reiseverband, Baedeker-Archiv, Berghof Forschungszentrum, Verkehrsamt Berlin, Senat Berlin, ITB Internationale Tourismusbörse Berlin, ASR Allianz selbständiger Reiseunternehmen, StfT Studienkreis für Tourismus etc. Hinzukamen Sachspenden zahlreicher Privatpersonen, siehe
zu den Provenienzen die Spenderliste

Den Overhead trägt das CMS der TU Berlin. Die wissenschaftliche Erschließung des Bestands wurde durch ein Projekt der Volkswagen-Stiftung ermöglicht; eine langjährige Anschlussfinanzierung erfolgte durch die Willy Scharnow-StiftungDerzeit erfolgt keine Förderung.

 


 

HAT                                                                 Ku-Damm Brandenburger Tor

 

Medienstimmen:                                                                                                                                                       

 

Artikel von A. Sokolow in Focus  v. 6.5.2013

Bericht von R. Hachtmann in zeitgeschichte-online v. 4.2.2013

Artikel von K. v. Ruschkowski zur Geschichte der Reisewerbung in GEO 1/2022

Artikel von N. Apin in TAZ v. 26.12.2008

Bericht von H. Schwartz in touristik aktuell Jubiläumsausgabe 2019

Bericht von H. Schwartz im Blog Schwartz auf Weiss v. 15.10.2016

Bericht von B. Scheder über Uni-Archive in Berliner Zeitung v. 14.10.2013 (Auszug) 

Reportage in Deutschlandradio Kultur v. 6.12.2012 (Mitschrift)

Reportage in SWR 2 v. 16.1.2013 (O-Ton)

Artikel von N. Nassoufis in Der Spiegel 8.1.2009

Artikel von A. Haeming in Süddeutsche Zeitung  235/2008

Artikel von S. Dake in Stern 4/2009

Interview mit H. Spode in Reiseradio v. 11.2.2013 (O-Ton)

Interview mit H. Spode in travel tribune v. 6.12.2012 (Mitschrift)

Bericht von K. Fukunaga in Tourism Culture 241/2019 (japan.)

Mehr Medien: hier !                                                                                              

 


 

Kooperationspartner:                    

 

        ITB   DGT         

        BBWA    FHAT        

 

 
       

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